Streiche alle Hinweistöne, die dich nur informieren, aber kein Handeln verlangen. Aktiviere stattdessen Zusammenfassungen, die Nachrichten gesammelt zu festen Zeiten zeigen. Lass nur kritische Kontakte in Echtzeit durch. Entferne rote Zähler von Icons, um den Drang zum schnellen Check zu bremsen. Verwende App-interne Filter, die unwichtige Kategorien stumm halten. Jeder reduzierte Impuls stärkt deinen Handlungsspielraum und entlastet dein Nervensystem im Hintergrund.
Nutze den Nicht-stören-Modus mit Ausnahmen für Betreuungsfälle, Team-Notfälle oder Kalendererinnerungen. Lege Fokusprofile für Recherchen, Schreiben oder Meetings an, jeweils mit passenden App-Freigaben. Automatisiere Zeitfenster, damit du nicht daran denken musst. Kopple den Modus an deinen Kalender, Standort oder Tageszeit. So unterstützt dich das System, auch wenn die Willenskraft gerade knapp ist. Technik wird zur Schutzmauer, die du einmal planst und täglich nutzt.
Sortiere Startbildschirme nach Tätigkeiten: Kommunikation, Planung, Kreation, Erholung. Platziere ablenkende Apps in Ordnern fern vom ersten Bildschirm oder entferne sie konsequent. Ersetze Social-Scrolling durch gezielte Lese-Listen und RSS. Deaktiviere Autoplay, um Aufmerksamkeitslöcher zu schließen. Prüfe monatlich, welche Anwendungen du wirklich brauchst. Ein schlanker, übersichtlicher Geräteaufbau macht Entscheidungen leichter und mindert impulsives Tippen. Weniger Zugriffspunkte bedeuten spürbar mehr konzentrierte Zeit.